Um es kurz zu machen: Auf das Shooting mit Nelli hatte ich mich schon lange gefreut. Als dann die Gelegenheit bestand, ein paar Fotos mit der 5D Mk II zu schießen, die ich mir für eine Woche geliehen hatte, konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Verschiedene Outfits im Gepäck kreuzte Nelli also bei mir auf und wir besprachen zuerst einmal das Kozept und die Bildideen für die nächsten Stunden.
Da die Sonne sich noch nicht komplett versteckt hatte und es eigentlich ein realtiv warmer und schöner April-Tag war, nutzten wir die Gelegenheit um uns an die frische Luft zu begeben und ein paar Fotos “im Grünen” zu scheißen. Rumgeblödelt, gelacht, warmgeschossen. Die ersten Fotos im Kasten.
Nellis bezaubernder Blick und Ihr trägerloses Kleid brachten mich schließlich auf die Idee, einmal mit den Gedanken der Bildbetrachter zu spielen. Ich wählte den Bildausschnitt so, dass keine Kleidung erkennbar war und ließ Nelli durch den Blick über die Schulter viel Haut zeigen. Ihr erstaunlicher Blick, der mich schon auf ihren Selbstportraits immer beeidruckt hatte und auf den ich mich besonders gefreut hatte, rundete die Sache ab. Das Ergebnis ist eines meiner Lieblingsbilder und hängt bereits an meiner Wand:

"Das kleine unschuldige Mädchen, das sich im Wald verirrt hat" - Ein Klischee mit dem man super spielen kann!
Auf dem Rückweg dann noch 2 oder 3 Fotos unter einer Brücke, Konzept hier: Kontrast schmutzig -sauber ; weisses Kleid – buntes Graffitti
Last but not least dann mein “Ass” im Ärmel: Bahndamm, Schienen, das klischeebehaftetste Symbol für Freiheit überhuabt. Auch hier haben wir versucht nicht aus dem Konzept zu fallen und Nelli wieder möglichst authentisch und trotzdem gleichzeitg klischeehaft ins Bild zu intigrieren.
Die nachfolgende Studio-Session rundete den Tag ab und läutete das Ende eines wunderbaren Shootings ein, für das ich mich hiermit nocheinmals bei der wunderbaren Nelli bedanken möchte.
- Tim
PS zum Equipment: 5D MkII, 135 2.0, 85 1.8, 430 EX
































